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25 Jahre Betriebsorganisation Eichler

Die gesamte Wertstromkette von der Kernmacherei bis zum Versand eines
Gussteiles realistisch zu kalkulieren erfordert neben einer hohen Fachkom-
petenz auch ein systematisches Vorgehen. Mit dem Aufbau einer agilen Zeit-
wirtschaft wird eine in der Praxis mehrfach bewährte Systematik vorgestellt.

Eisengießerei Behringer, Kirchardt Sägerahmen, 175 kg, EN-GJL-200, 12 Kerne

Vorspann

Die Betriebsorganisation Eichler wurde 1994 gegründet und hat Ihren Sitz mitten auf der Schwäbischen Alb. Anfangs war einer der Schwerpunkte die aktive Unter-stützung im Bereich der Zeitwirtschaft (Vorgabezeiten, Entlohnung).

Inzwischen hat sich das Einsatzgebiet dem Marktanforderungen angepasst und deutlich erweitert. Themen wie Agile Zeitwirtschaft, Management 4.0 sowie Veränderungscoaching, haben deutlich an Bedeutung zugenommen.

Unsere Dienst-leistungen wurden und werden von namhaften Gießereien wie z. B. Feinguss Blank, Albert Handtmann, Bartz Werke, Eisengießerei Behringer, Eisengießerei Baumgarte, Johann Grohmann uvm. in Anspruch genommen. Neben der Gießereiindustrie wurden bis heute umfangreiche Erfahrungen aus weiteren wichtigen Schlüsselindustrien wie z. B. der mechanischen Bearbeitung gesammelt.

Unsere Systeme werden in der Regel in die vorhandene IT-Landschaft implementiert. Namhafte ERP / PPS Systeme wie z. B. SAP, Time-Line u. sd-Software wurden bereits erfolgreich mit unseren Systemen erweitert.

Unsere Projekte werden generell von Gießereiexperten durchgeführt, die für jeden Anwendungsfall eine intelligente und nachhaltige Lösung erarbeiten und auch aktiv bei der Umsetzung eingesetzt werden.

Neben der Projektarbeit werden auch Interimslösungen angeboten um festgefahrene Strukturen und Prozesse wieder in den Fluss zu bekommen.

Agile Zeitwirtschaft

Als agile Zeitwirtschaft versteht man eine Vorgehensweise, bei der das Projektteam das zu fertigende Produkt bereits schon bei der Produktentwicklung unterstützt. Bereits bei der Nullserie und anschließender Serienfertigung werden vom Projektteam die Einzelprozesse analysiert und optimiert, mit dem Ziel das Produkt so früh wie möglich in die Gewinnzone zu manövrieren. Durch gezielte und geplante SOLL-IST Abgleiche in kleineren Steps [Bild 1] werden Schwachstellen im Fertigungsfluss bzw. in der Organisation aufgedeckt und anhand praktikablen Lösungen eliminiert.

Infolge der zunehmenden Disruption, sinkenden Lebenszyklen bestehender Produkte und die enorme Zunahme der Variantenvielfalt bedarf es einer Neuausrichtung der Zeitwirtschaft.

Die zukünftigen Herausforderungen lassen sich eigentlich nur bewältigen, wenn digitale Erfassgeräte und Softwaretools eingesetzt werden.

Die Betriebsorganisation Eichler verwendet schon seit der Gründung 1994 Zeitwirtschaftssysteme der Firma DRIGUS GmbH in Dortmund, welche kontinuierlich auch den Ansprüchen einer Industrie 4.0 geführten Fertigung angepasst werden.

[Bild1] PDCA Zyklus / kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Mit einer standardisierten Vorgehensweise wird ein intelligentes und nachhaltiges Zeitwirtschaftssystem aufgebaut, das in der Lage ist, anhand technischer Einfluss-größen (Merkmale) realistische Fertigungszeiten zu generieren.

Grundsätzlich lassen sich alle Fertigungsschritte über eine Multiple Regressionsanalyse [Bild 2] berechnen.

[Bild 2] Regressionsanalyse DRIGUS Plazet

Management 4.0

Die zunehmende Digitalisierung erfordert natürlich auch eine Anpassung der drei Ebenen des St. Gallener Managementmodells (normatives, strategisches und operatives) Managements.

Wir verstehen unter Management 4.0 das systematische analysieren der Unter-nehmenssituation und eine daraus resultierende Gewichtung von Entscheidungs-alternativen. Dabei ist neben der digitalen Weisheit eine nüchterne Lageeinschätzung und eine konstruktivere Position für wirksames Management 4.0 möglich.

Unten aufgeführte Themen wie z. B. Meta-Kompetenzen, die Fähigkeiten von Transformationen usw. [Bild 3] werden zukünftig an Bedeutung zunehmen.

Das heißt auch, dass eine agile Zeitwirtschaft und dem daraus generierten Benefit nur mit einer Unternehmenskultur zu erreichen ist, in der das Management 4.0 eine tragende Rolle spielt.

[Bild 3] Übersicht Management 4.0

Veränderungscoaching

Anstehende Veränderungen sind für alle Gießerei Unternehmen eine große Herausforderung. Um die Akzeptanz der eigenen Mitarbeiter für die anstehenden Veränderungen zu erhalten, muss ein Veränderungsprozess strategisch eingeleitet und zielorientiert begleitet werden.

Beim Veränderungscoaching werden die Geschehnisse „unter der Veränderungs-haube“ in den Blick genommen. Um einen Veränderungsprozess erfolgreich abzuschließen, müssen die psychologischen Prozesse der verschiedenen Phasen berücksichtigt werden.

Im Veränderungscoaching arbeiten wir intensiv mit ihren Mitarbeitern daran, dass diese ihre Veränderungsprozesse für sich stimmig bewältigen und gestalten lernen.

Veränderungskompetente Führungskräfte und Mitarbeiter sind wiederum die Keim-zelle für positive Veränderungsprozesse. Nur wer sich im permanenten Wandel wohl- fühlt, kann die Zukunft auch mitgestalten.

Um ein intelligentes und nachhaltiges Zeitwirtschaftssystem aufzubauen, bedarf es neben dem Einsatz geeigneter Hard- u. Software auch die Berücksichtigung der sogenannten „soft facts“, sowie dem Einsatz moderner Managementmethoden.

Einmal im Unternehmen installiert werden Ihre Planungsdaten deutlich an Qualität und Aktualität gewinnen, was im Grunde genommen eine gute Basis in Richtung Industrie 4.0 mit sich bringt.



Karl-Heinz Eichler