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12.06.2019Komplexe Berechnungen mit Pascal-Skript

Die Anwendung der Pascal-Skript Programmierung ermöglicht in Verbindung von DRIGUS-Stammdaten eine effektive Zeitwirtschaft und Arbeitsplanung.

Mit der Pascal-Skript Programmierung können komplexe Berechnungsmodelle bzw. Berechnung von Planzeitbausteinen durchgeführt werden.

Ein fertiges Skript-Programm, das in der Datenbank abgelegt wurde, präsentiert sich dem Anwender, der eine Kalkulation durchführen möchte, wie eine Blackbox: er kann verschiedene Eingabewerte an das Skript-Programm übergeben, welches dann nach durchgeführter Berechnung ein oder mehrere Ergebnisse zurück liefert. Eingabewerte sind z.B. technische Einflussgrößen (Flächen, Volumen, Gewicht usw.) aber auch Kennziffern (Klassifikation, Gruppierung usw.)

Ein typischer Rückgabewert ist natürlich die Zeit, welche in der Arbeits- u. Kapazitätsplanung sowie in der Kalkulation benötigt wird.

Damit wird klar, dass wir auf jeden Fall in der Skript-Sprache eine Möglichkeit brauchen, um den Anwender zur Eingabe von Werten aufzufordern und auch eine Möglichkeit, berechnete Ergebnisse an das übergeordnete System zurückzugeben.

Im Prinzip kann man den Aufbau eines Skript-Programms mit dem eines Kochrezeptes vergleichen: oben stehen die Zutaten, danach wird Schritt für Schritt beschrieben, was mit den Zutaten geschehen soll und am Ende erhält man ein hoffentlich gelungenes Ergebnis.

Übertragen auf ein Skript-Programm bedeutet dies, dass zunächst alle Variablen, die im Programm verwendet werden, aufgeführt werden müssen. Dann wird beschrieben, was mit den Variablen geschieht. Diese Anweisungszeilen können im Hauptprogramm am Ende des Programms stehen oder auch in sogenannten Unterprogrammen, die wir Prozeduren und Funktionen nennen.